Donnerstag, 22. Januar 2009

Dinks Denkmal wird nicht gebaut - wegen Rutschgefahr

Der Bildhauer Mehmet Aksoy hat zu Ehren des ermordeten Journalisten Hrant Dinks ein in den Boden eingelassenes Mahnmal entworfen. Die Bauarbeiten ruhen seit einem Jahr, da die örtliche Bezirksverwaltung die Genehmigung nur für rutschfestes Glas erteilen will.

Das von Mehmet Aksoy entworfene Mahnmal soll an der Stelle platziert werden, an der Hrant Dink vor zwei Jahren erschossen wurde. In 75 cm Tiefe soll eine erschossene weisse Taube auf schwarzem Granit zu sehen sein. Auf die Scheibe soll "Dink" sowie das Geburtsdatum Dinks graviert werden.

Die Bezirksverwaltung von Şişli hat die Baugenehemigung jedoch verweigert, da das Abdeckglas nicht rutschfest sei. Nach dem die Maße zunächst mit 120 mal 120 cm angegeben wurden, hat der Bildhauer nun erklärt, dass die Maße auf 50 mal 100 cm verkleinert wurden, um einer Rutschgefahr vorzubeugen. Der stellvertretende Bürgermeister von Şişli Vasken Barın erklärte gegenüber der Radikal, dass das Problem durch die verkleinerten Maße gelöst werden könne.

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Das ist doch klar, die wollen das Dnekmal nicht haben um nicht an die Schande erinnert zu werden

illuminatus hat gesagt…

Was hat das denn mit "Schande" zu tun? Ist doch in Ordnunng wenn man ausschließen möchte dass sich da jemand ein Bein bricht... tz,tz,tz