Der türkische Kulturminister Ertuğrul Günay hat eine "Biografie" des Führers der Gülen-Bewegung, Fethullah Gülen, von der offiziellen Homepage des Kulturministeriums entfernen lassen.
Die "Biografie" stellte Gülen als "Opfer" des 28. Februars dar, der zum eigenen Schutz in die USA emigrieren musste. Der Skandal wurde publik, nachdem der Abgeordnete Tayfun Süner (CHP) eine parlamentarische Anfrage an Günay sandte, warum das Kulturministerium die Biografie Gülens vorsätzlich verklärt.
Günay antwortete, dass man den Beitrag entfernt habe, wies jedoch alle Anschuldigungen bezüglich der Korrektheit der Daten und Lebensumstände Gülens zurück. Man habe den Beitrag aus Ihsan Işıks "Enzyklopädie der Schriftsteller" übernommen. Somit trage Işık die Verantwortung für die fehlerhaften Angaben. Ob Ihsan Işık anzeige wegen Urheberrechtsverletzung durch das Kulturministerium erstatten wird, blieb zunächst unklar.
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Montag, 18. August 2008
Selbstjustiz auf türkisch
Ein Ehemann, dem seine Ehefrau gebeichtet hat, von einem Mann vergewaltigt worden zu sein, ist in Şanlıurfa mit seinem Bruder zum Haus des Beschuldigten gefahren und hat es mit seiner Kalaschnikoff regelrecht durchsiebt.
Der Vorfall wurde bekannt, nachdem eine Frau namens N.B. die Gendarmerie anrief und berichtete, mit einer Schusswaffe verletzt worden zu sein. Die Sicherheitskräfte leiteten sofort die Fahndung nach dem von der am Bauch verwundeten Frau als Täter beschriebenen S.Y. ein. Dieser konnte gemeinsam mit seinem Bruder M.Y. in seinem Auto am Ortseingang von Şanlıurfa festgenommen werden.
Im Kofferraum des Duos fand die Gendarmerie zwei Kalaschnikoffs, drei Magazine sowie 72 Geschosse. Noch während der Befragung der Schützen traf die Ehefrau von S.Y. auf der Wache ein und erklärte den Beamten, dass der Überfall ihres Mannes auf die Vergewaltigung durch B.B. zurückgehe. Dieser habe sie wiederholt vergewaligt, als ihr Mann zum arbeiten außerhalb der Region gewesen sei.
Während B.B. wegen Vergewaltigung angeklagt wurde und nun im Gefängnis von Siverek sitzt, wurden die Brüder S.Y. und M.Y. wegen Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz angeklagt und sitzen derzeit im Gefängnis von Şanlıurfa. mehr...
Der Vorfall wurde bekannt, nachdem eine Frau namens N.B. die Gendarmerie anrief und berichtete, mit einer Schusswaffe verletzt worden zu sein. Die Sicherheitskräfte leiteten sofort die Fahndung nach dem von der am Bauch verwundeten Frau als Täter beschriebenen S.Y. ein. Dieser konnte gemeinsam mit seinem Bruder M.Y. in seinem Auto am Ortseingang von Şanlıurfa festgenommen werden.
Im Kofferraum des Duos fand die Gendarmerie zwei Kalaschnikoffs, drei Magazine sowie 72 Geschosse. Noch während der Befragung der Schützen traf die Ehefrau von S.Y. auf der Wache ein und erklärte den Beamten, dass der Überfall ihres Mannes auf die Vergewaltigung durch B.B. zurückgehe. Dieser habe sie wiederholt vergewaligt, als ihr Mann zum arbeiten außerhalb der Region gewesen sei.
Während B.B. wegen Vergewaltigung angeklagt wurde und nun im Gefängnis von Siverek sitzt, wurden die Brüder S.Y. und M.Y. wegen Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz angeklagt und sitzen derzeit im Gefängnis von Şanlıurfa. mehr...
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Abdullah Gül:1 - Ahmet Necdet Sezer:0
Staatspräsident Abdullah Gül wird die Reisebilanz seines Amtsvorgängers Sezer wohl um Längen übertreffen.
So kam der als "Stubenhocker" verschrieene Ahmet Necdet Sezer in sieben Jahren Amtszeit auf gerade einmal 49 Auslandsreisen. Gül hingegen hat kurz vor dem Ende seines ersten Jahres im Amt bereits 20 Auslandsreisen vorzuweisen. Darüber hinaus empfing der ehemalige Außenminister 18 Staats- und Regierungschefs in der Türkei. mehr...
So kam der als "Stubenhocker" verschrieene Ahmet Necdet Sezer in sieben Jahren Amtszeit auf gerade einmal 49 Auslandsreisen. Gül hingegen hat kurz vor dem Ende seines ersten Jahres im Amt bereits 20 Auslandsreisen vorzuweisen. Darüber hinaus empfing der ehemalige Außenminister 18 Staats- und Regierungschefs in der Türkei. mehr...
Yaşar Kemal sagt "Nein" zum Zement
In der bei Adana gelegenen Region Osmaniye, in der die antiken kilikischen Stätten der Hierapolis Kastabala sowie ein als "Vogelparadies" bezeichnetes Naturschutzgebiet liegen, ist die Errichtung einer Zementfabrik geplant. Nun formiert sich der Widerstand mit einem äußerst prominenten Namen an der Spitze: Yaşar Kemal
Die Anwaltskammer Adanas, die örtliche Architektenkammer sowie einige Dorfvorsteher der betroffenen Region haben nun juristische Schritte gegen das Projekt eingleitet. Der prominenteste Unterzeichner der anhängigen Unterschriftenkampagne hat sich indes schon gefunden. Es ist dies niemand Geringeres als Yaşar Kemal, der Großmeister der türkischen Literatur.
Neben Kemal haben sich weitere prominente Künstler wie z.B. die Schauspieler Tarık Akan und Rutkay Aziz bereit erklärt, die Kampagne zu unterstützen. Die geplante Anlage soll jährlich 2 Mio. Tonnen Zement produzieren, was nach Angaben von Fachleuten sowohl für die Natur als auch für die historischen Stätten ein Fiasko bedeuten würde. Während die Verantwortlichen des Zementfabrikanten darauf hinweisen, die erforderlichen Genehmigungen von allen beteiligten Institutionen eingeholt zu haben, weist der Archäologe und Restaurator Murat Akman darauf hin, dass einem Archäologen der Universität Gaziantep die Grabungsgenehmigung vom Kulturministerium wegen der Gefährdung der historischen Stätten verweigert wurde. Somit sei die geplante Errichtung einer industriellen Anlage noch viel abwegiger.
Prof. Dr. Halet Çambel, der die wissenschaftlichen Grabungen in dem betreffenden Gebiet Kilikiens leitet, in welches Raoul Schrott auch den historischen Homer situiert hatte, spricht angesichts des Vorhabens von einer kulturellen Katastrophe. So befänden sich unter dem für den Bau geplanten Areal noch unerschlossene Grabanlagen. Er habe bei Kulturminister Ertuğrul Günay persönlich interveniert, jedoch sehe er keine Bestrebungen des Ministers, seinen Zusagen nachzukommen. mehr...
Die Anwaltskammer Adanas, die örtliche Architektenkammer sowie einige Dorfvorsteher der betroffenen Region haben nun juristische Schritte gegen das Projekt eingleitet. Der prominenteste Unterzeichner der anhängigen Unterschriftenkampagne hat sich indes schon gefunden. Es ist dies niemand Geringeres als Yaşar Kemal, der Großmeister der türkischen Literatur.
Neben Kemal haben sich weitere prominente Künstler wie z.B. die Schauspieler Tarık Akan und Rutkay Aziz bereit erklärt, die Kampagne zu unterstützen. Die geplante Anlage soll jährlich 2 Mio. Tonnen Zement produzieren, was nach Angaben von Fachleuten sowohl für die Natur als auch für die historischen Stätten ein Fiasko bedeuten würde. Während die Verantwortlichen des Zementfabrikanten darauf hinweisen, die erforderlichen Genehmigungen von allen beteiligten Institutionen eingeholt zu haben, weist der Archäologe und Restaurator Murat Akman darauf hin, dass einem Archäologen der Universität Gaziantep die Grabungsgenehmigung vom Kulturministerium wegen der Gefährdung der historischen Stätten verweigert wurde. Somit sei die geplante Errichtung einer industriellen Anlage noch viel abwegiger.
Prof. Dr. Halet Çambel, der die wissenschaftlichen Grabungen in dem betreffenden Gebiet Kilikiens leitet, in welches Raoul Schrott auch den historischen Homer situiert hatte, spricht angesichts des Vorhabens von einer kulturellen Katastrophe. So befänden sich unter dem für den Bau geplanten Areal noch unerschlossene Grabanlagen. Er habe bei Kulturminister Ertuğrul Günay persönlich interveniert, jedoch sehe er keine Bestrebungen des Ministers, seinen Zusagen nachzukommen. mehr...
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Quo vadis, Türkei?
Am morgigen Dienstag beginnt in Istanbul der Afrika-Gipfel, zu dem die türkische Regierung alle afrikanischen Staaten geladen hat. Mindestens 43 der 53 afrikanischen Staaten haben ihr Kommen zugesagt. Der Besuch des sudanischen Führers Omar Al Bschir wirft jedoch ein trübes Licht auf die türkischen Bemühungen, einen Sitz im Weltsicherheitsrat zu erlangen.
Der Bevölkerung Istanbuls ist das Verkehrschaos während des Besuchs des iranischen Präsidenten Ahmedinedschad noch sehr präsent, und schon wartet die nächste Geduldsprobe. So werden im Rahmen des türkisch-afrikanischen Gipfels zahlreiche Staats- und Regierungschefs in Istanbul zugegen sein. Insbesondere rund um die Stadtteile Ortaköy und Beşiktaş kann mit erheblichen Behinderungen gerechnet werden, da der am Bosporus gelegene Çırağan-Palast als Tagungsort dient und viele Delegationen in umliegenden Häusern einquartiert wurden.
Das Gipfeltreffen dient nicht nur der Intensivierung der türkisch-afrikanischen Wirtschaftsbeziehungen. Gleichzeitig soll es auch die türkischen Ambitionen auf eine Sitz im Weltsicherheistrat in den Jahren 2009 und 2010 untermauern. Die Türkei will aussenpolitische Stärke demonstrieren. Die erfolgreiche Vermittlung zwischen Israel und Syrien ermutigte die Regierung in Ankara, den iranischen Präsidenten Ahmedinedschad auch gegen den Widerstand der engen Partner Israel und USA einzuladen. In Ankara gehen Gerüchte um, wonach George W. Bush noch vor dem Ende seiner Amtszeit den Iran agreifen will. Die Einladung an Ahmedinedschad war sicher ein Versuch, ihn im Umgang mit dem Westen konzilianter zu stimmen, um der Türkei eine Wiederholung der für sie mißlichen Lage während der Irak-Invasion der Amerikaner zu ersparen. Es gilt nämlich als sicher, dass die Türkei auch im Fall eines amerikanischen Militärschlages gegen den Iran keine Unterstüzung leisten wird.
Der Türkei scheint jedes Mittel recht zu sein, um ihre aussenpolitischen Ambitionen als regionale Führungsmacht zu untermauern. Der Besuch des iranischen Präsidenten war schon umstritten genug. Der nun im Rahmen des Afrika-Gipfels bevorstehende Besuch des sudanesischen Führers Omar Al Baschir ist schlichtweg ein Skandal. Der für den Völkermord in Darfur veranwtortliche Mann, gegen den der Chefankläger beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag, Luis Moreno-Ocampo, kürzlich Haftbefehl beantragt hat, wird in Istanbul mit allen protokollarischen Ehren empfangen werden.
Die Türkei hat die Anerkennung des Internationalen Strafgerichtshofs zwar schon unterzeichnet, jedoch noch nicht per Parlamentsbeschluss ratifiziert. So könnte sie dies als Schlupfloch für den Besuch Al Baschirs gelten lassen. Sie muss sich aber die Frage gefallen lassen, wofür ein Sitz im Weltsicherheitsrat gut ist, den man mit den Stimmen von Massenmördern erkauft hat.
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Der Bevölkerung Istanbuls ist das Verkehrschaos während des Besuchs des iranischen Präsidenten Ahmedinedschad noch sehr präsent, und schon wartet die nächste Geduldsprobe. So werden im Rahmen des türkisch-afrikanischen Gipfels zahlreiche Staats- und Regierungschefs in Istanbul zugegen sein. Insbesondere rund um die Stadtteile Ortaköy und Beşiktaş kann mit erheblichen Behinderungen gerechnet werden, da der am Bosporus gelegene Çırağan-Palast als Tagungsort dient und viele Delegationen in umliegenden Häusern einquartiert wurden.
Das Gipfeltreffen dient nicht nur der Intensivierung der türkisch-afrikanischen Wirtschaftsbeziehungen. Gleichzeitig soll es auch die türkischen Ambitionen auf eine Sitz im Weltsicherheistrat in den Jahren 2009 und 2010 untermauern. Die Türkei will aussenpolitische Stärke demonstrieren. Die erfolgreiche Vermittlung zwischen Israel und Syrien ermutigte die Regierung in Ankara, den iranischen Präsidenten Ahmedinedschad auch gegen den Widerstand der engen Partner Israel und USA einzuladen. In Ankara gehen Gerüchte um, wonach George W. Bush noch vor dem Ende seiner Amtszeit den Iran agreifen will. Die Einladung an Ahmedinedschad war sicher ein Versuch, ihn im Umgang mit dem Westen konzilianter zu stimmen, um der Türkei eine Wiederholung der für sie mißlichen Lage während der Irak-Invasion der Amerikaner zu ersparen. Es gilt nämlich als sicher, dass die Türkei auch im Fall eines amerikanischen Militärschlages gegen den Iran keine Unterstüzung leisten wird.
Der Türkei scheint jedes Mittel recht zu sein, um ihre aussenpolitischen Ambitionen als regionale Führungsmacht zu untermauern. Der Besuch des iranischen Präsidenten war schon umstritten genug. Der nun im Rahmen des Afrika-Gipfels bevorstehende Besuch des sudanesischen Führers Omar Al Baschir ist schlichtweg ein Skandal. Der für den Völkermord in Darfur veranwtortliche Mann, gegen den der Chefankläger beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag, Luis Moreno-Ocampo, kürzlich Haftbefehl beantragt hat, wird in Istanbul mit allen protokollarischen Ehren empfangen werden.
Die Türkei hat die Anerkennung des Internationalen Strafgerichtshofs zwar schon unterzeichnet, jedoch noch nicht per Parlamentsbeschluss ratifiziert. So könnte sie dies als Schlupfloch für den Besuch Al Baschirs gelten lassen. Sie muss sich aber die Frage gefallen lassen, wofür ein Sitz im Weltsicherheitsrat gut ist, den man mit den Stimmen von Massenmördern erkauft hat.
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Wie gefährdet ist Istanbul?
Die beiden renommierten Geowissenschaftler Prof. Dr. Şener Üşümezsoy und Prof. Dr. Ahmet Ercan haben Warnungen vor einem verheerenden Erdbeben, welches die Mega-City Istanbul in den nächsten Jahren heimsuchen könnte, als Panikmache bezeichnet, die einzig dazu diene, die Bauindustrie zu stimulieren.
So sagte Üşümezsoy, dass Forschungen im Auftrag des TÜBITAK ergeben hätten, dass die in der Marmara-Region zahlreich vorhandenen tektonischen Plattengrenzen keine nennenswerten Spannungen aufgebaut hätten. Lediglich die bei Mudanya-Imrali liegende Plattengrenze sei unter verstärkter Beobachtung und könne nach heutigem Kenntnisstand ein Beben der Stärke 6-7 auslösen. Es sei jedoch irreführend, wenn davon die Rede sei, dass sich in Istanbul ein Beben der Stärke 8 ereignen werde. So würde die Angst vor einem solchen Beben bewusst geschürt, um der Bauindustrie Auftrieb zu verschaffen. Natürlich müssten gefährdete Gebäude notfalls abgerissen werden. Dies bedeute jedoch nicht, dass die gesamte Stadt neu erbaut werden müsse. Eine Modernisierung sei dort, wo es angebracht ist, ausreichend.
Laut Prof. Ercan kann sich Istanbul mindestens bis zum Jahr 2015 in Sicherheit wiegen. 25 Geologen beobachteten im Rahmen des in der Marmara-Region aufgebauten geologischen Beobachtungsnetzwerks permanent jede tektonische Bewegung. Ercan schloss sich der Kritik von Prof. Üşümezsoy an, und warnte die Bauindustrie, aber auch die Politik davor, mit solchen Gerüchten die Angst in der Bevölkerung zu schüren. mehr...
So sagte Üşümezsoy, dass Forschungen im Auftrag des TÜBITAK ergeben hätten, dass die in der Marmara-Region zahlreich vorhandenen tektonischen Plattengrenzen keine nennenswerten Spannungen aufgebaut hätten. Lediglich die bei Mudanya-Imrali liegende Plattengrenze sei unter verstärkter Beobachtung und könne nach heutigem Kenntnisstand ein Beben der Stärke 6-7 auslösen. Es sei jedoch irreführend, wenn davon die Rede sei, dass sich in Istanbul ein Beben der Stärke 8 ereignen werde. So würde die Angst vor einem solchen Beben bewusst geschürt, um der Bauindustrie Auftrieb zu verschaffen. Natürlich müssten gefährdete Gebäude notfalls abgerissen werden. Dies bedeute jedoch nicht, dass die gesamte Stadt neu erbaut werden müsse. Eine Modernisierung sei dort, wo es angebracht ist, ausreichend.
Laut Prof. Ercan kann sich Istanbul mindestens bis zum Jahr 2015 in Sicherheit wiegen. 25 Geologen beobachteten im Rahmen des in der Marmara-Region aufgebauten geologischen Beobachtungsnetzwerks permanent jede tektonische Bewegung. Ercan schloss sich der Kritik von Prof. Üşümezsoy an, und warnte die Bauindustrie, aber auch die Politik davor, mit solchen Gerüchten die Angst in der Bevölkerung zu schüren. mehr...
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Sonntag, 17. August 2008
Skibbe holt mit Galatasaray Istanbul türkischen Supercup 2008
Der deutsche Fußball-Trainer Michael Skibbe gewinnt mit Galatasaray Istanbul den türkischen Supercup. Damit hat Skibbe mit Galatasaray Istanbul seinen ersten Titel gewonnen.
Der türkische Meister Galatasaray Istanbul setzte sich in der Dusiburger MSV-Arena vor 14.000 Zuschauern gegen den türkischen Pokalsieger Kayserispor mit 2:1 durch.
Es war bereits das dritte Mal in Folge, dass der türkische Supercup in Deutschland ausgetragen wurde.
Am Jahrestag der Erdbebenkatastrophe vom 17. August 1999 und vor dem Hintergrund des kürzlich erfolgten unerwarteten Todes des Präsidenten des türkischen Fußballverbandes Hasan Doğan gab es vor dem Spiel eine Gedenkminute.
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Der türkische Meister Galatasaray Istanbul setzte sich in der Dusiburger MSV-Arena vor 14.000 Zuschauern gegen den türkischen Pokalsieger Kayserispor mit 2:1 durch.
Es war bereits das dritte Mal in Folge, dass der türkische Supercup in Deutschland ausgetragen wurde.
Am Jahrestag der Erdbebenkatastrophe vom 17. August 1999 und vor dem Hintergrund des kürzlich erfolgten unerwarteten Todes des Präsidenten des türkischen Fußballverbandes Hasan Doğan gab es vor dem Spiel eine Gedenkminute.
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Samstag, 16. August 2008
TÜBITAK verliert in aller Stille seine Unabhängigkeit
Dem Wissenschaftlichen und Technischen Forschungsrat der Türkei (TÜBITAK), einer der letzten unabhängigen Institutionen der Türkei, wurde per Gesetz das Recht entzogen, die Hälfte der Mitglieder des Wissenschaftlichen Rates selbst bestimmen zu können. Diese werden nun nach dem Muster des Nationalen Hochschulrates (YÖK) direkt vom Ministerpräsidenten ernannt.
Die Gesetzesreform wurde am 13. August im Staatsanzeiger "Resmi Gazete" veröffentlicht. Der ehemalige Staatspräsident Ahmet Necdet Sezer hatte 2004 sein Veto gegen die Reform eingelegt, da er die wissenschaftliche Unabhängigkeit der Einrichtung in Gefahr sah.
Die CHP zog später vor das Verfassungsgericht und kippte das Gesetz endgültig - wie man damals dachte. Nun wurde es in aller Stille doch noch durchgedrückt. Die TÜBITAK ist der wichtigste Forschungsförderer der Türkei. Seit Prof. Nükhet Yetiş an der Spitze der Einrichtung steht, sind die staatlichen Ausgaben für Forschung und Entwicklung regelrecht explodiert. Die Chemikerin steht jedoch in dem Ruf, der AKP nahe zu stehen. Ihre bisherige Amtszeit wurde von Gerichtsprozessen gegen sie und die TÜBITAK überschattet.
Der ehemalige TÜBITAK-Vorsitzende Prof. Kemal Gürüz warnte davor, dass ähnlich wie beim YÖK auch die Mitglieder des TÜBITAK nun nach ihrer Nähe zur AKP ausgewählt werden und nicht wissenschaftlichen Kriterien. Damit drohe der türkischen Wissenschaft ein enormer Prestigeverlust und eine Vergeudung der schon jetzt knappen Ressourcen. mehr...
Die Gesetzesreform wurde am 13. August im Staatsanzeiger "Resmi Gazete" veröffentlicht. Der ehemalige Staatspräsident Ahmet Necdet Sezer hatte 2004 sein Veto gegen die Reform eingelegt, da er die wissenschaftliche Unabhängigkeit der Einrichtung in Gefahr sah.
Die CHP zog später vor das Verfassungsgericht und kippte das Gesetz endgültig - wie man damals dachte. Nun wurde es in aller Stille doch noch durchgedrückt. Die TÜBITAK ist der wichtigste Forschungsförderer der Türkei. Seit Prof. Nükhet Yetiş an der Spitze der Einrichtung steht, sind die staatlichen Ausgaben für Forschung und Entwicklung regelrecht explodiert. Die Chemikerin steht jedoch in dem Ruf, der AKP nahe zu stehen. Ihre bisherige Amtszeit wurde von Gerichtsprozessen gegen sie und die TÜBITAK überschattet.
Der ehemalige TÜBITAK-Vorsitzende Prof. Kemal Gürüz warnte davor, dass ähnlich wie beim YÖK auch die Mitglieder des TÜBITAK nun nach ihrer Nähe zur AKP ausgewählt werden und nicht wissenschaftlichen Kriterien. Damit drohe der türkischen Wissenschaft ein enormer Prestigeverlust und eine Vergeudung der schon jetzt knappen Ressourcen. mehr...
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Woher kommen Sie? Sind Sie verheiratet? Für wen sind Sie?
Diese drei Fragen stellen Männer in der Türkei einander beim Kennenlernen. Das zumindest behauptet Tobias Schächter (37) im Klappentext seines vor kurzem erschienen Werkes “Süperlig - Türkischer Fußball: Die unerzählte Geschichte des türkischen Fußballs”.
Der Sportjournalist Tobias Schächter gibt in dieser Pflichtlektüre für bekenennende Fußballfans einen tiefen Einblick in die Strukturen des türkischen Fußballs.
Schächters Buch ist ein in dieser Form selbst in der Türkei bisher einzigartiges Werk, dass garantiert Furore machen wird. mehr...
Der Sportjournalist Tobias Schächter gibt in dieser Pflichtlektüre für bekenennende Fußballfans einen tiefen Einblick in die Strukturen des türkischen Fußballs.
Schächters Buch ist ein in dieser Form selbst in der Türkei bisher einzigartiges Werk, dass garantiert Furore machen wird. mehr...
Türkische Kulturgüter auf Weltreisen
524 Kulturgüter aus Beständen türkischer Museen wurden an Einrichtungen in Spanien, Schweden, England, Deutschland, den USA und Katar ausgeliehen.
In Sevilla und Madrid wurden 102 Kalligrafien des Sakıp Sabancı-Museums ausgestellt. Die Ausstellungen wurden von insgesamt über 230.000 Spaniern besichtigt,
Im Stockholmer Mittelmeer-Museum wurden 25 filigrane Porzellanarbeiten aus den Beständen des Topkapi-Palastes sowie des Museums für türkische und islamische Kunst ausgestellt.
Das British Museum in London stellt zwei Plastiken Hadrians aus, die vom staatlichen Museum in Burdur stammen.
Das Museum für islamische Kunst in Doha stellt in der Ausstellung "Cross-Culture in Islamic Art" ein Exponat des Museums für türkische und islamische Kunst in Istanbul aus.
Das Reiss-Engelhorn-Museum in Mannheim wird während der morgen beginnenden Ausstellung "Evet-Ja ich will - Hochzeitskultur und Mode von 1800 bis heute: eine deutsch-türkische Begegnung" 272 Exponate aus diversen türkischen Einrichtungen präsentieren.
Das Metropolitan Museum in New York zeigt während der Schau "Beyond Babylon" 122 Exponate aus staatlichen Museen in Istanbul, Ankara, Kayseri, Konya, Bodrum und Çorum. mehr...
In Sevilla und Madrid wurden 102 Kalligrafien des Sakıp Sabancı-Museums ausgestellt. Die Ausstellungen wurden von insgesamt über 230.000 Spaniern besichtigt,
Im Stockholmer Mittelmeer-Museum wurden 25 filigrane Porzellanarbeiten aus den Beständen des Topkapi-Palastes sowie des Museums für türkische und islamische Kunst ausgestellt.
Das British Museum in London stellt zwei Plastiken Hadrians aus, die vom staatlichen Museum in Burdur stammen.
Das Museum für islamische Kunst in Doha stellt in der Ausstellung "Cross-Culture in Islamic Art" ein Exponat des Museums für türkische und islamische Kunst in Istanbul aus.
Das Reiss-Engelhorn-Museum in Mannheim wird während der morgen beginnenden Ausstellung "Evet-Ja ich will - Hochzeitskultur und Mode von 1800 bis heute: eine deutsch-türkische Begegnung" 272 Exponate aus diversen türkischen Einrichtungen präsentieren.
Das Metropolitan Museum in New York zeigt während der Schau "Beyond Babylon" 122 Exponate aus staatlichen Museen in Istanbul, Ankara, Kayseri, Konya, Bodrum und Çorum. mehr...
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Kultur / Kunst
Tödliches Abseits
Bei einem Fußballspiel zwischen Kindern ist es zu einem Streit über eine Abseitsstellung gekommen, der sich unter Beteiligung der Familien zu einer blutigen Auseinandersetzung entwickelte. Die Bilanz: 1 Toter, 5 Verletzte
Im Dorf Kaygıntaş in der Region Muş wurde zwischen Kindern ein abendliches Fußballspiel auf dem Dorfplatz ausgetragen. gegen 20 Uhr türkischer Zeit gerieten die Teams in einen Streit über eine Abseitsstellung, in den sich schnell auch die Familien einmischten.
Im Laufe des immer hitziger werdenden Streits kamen auch Waffen zum Einsatz. Der 25-jährige Kadir Gülen wurde von einer Kugel tödlich verletzt. Der 14-jährige Yılmaz Gündar, der 22-jährige Bekir Gündar, der 43-jährige Dorfvorsteher Alaattin Gülen, der 45-jährige Ihsan Gündar sowie der 50-jährige Mustafa Gündar wurden verletzt.
Die Gendarmerie ermittelt. mehr...
Im Dorf Kaygıntaş in der Region Muş wurde zwischen Kindern ein abendliches Fußballspiel auf dem Dorfplatz ausgetragen. gegen 20 Uhr türkischer Zeit gerieten die Teams in einen Streit über eine Abseitsstellung, in den sich schnell auch die Familien einmischten.
Im Laufe des immer hitziger werdenden Streits kamen auch Waffen zum Einsatz. Der 25-jährige Kadir Gülen wurde von einer Kugel tödlich verletzt. Der 14-jährige Yılmaz Gündar, der 22-jährige Bekir Gündar, der 43-jährige Dorfvorsteher Alaattin Gülen, der 45-jährige Ihsan Gündar sowie der 50-jährige Mustafa Gündar wurden verletzt.
Die Gendarmerie ermittelt. mehr...
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Freitag, 15. August 2008
Arbeitslosenquote bleibt konstant
Das türkische Amt für Statistik (TUIK) veröffentlicht Mikrozensus-Ergebnisse: Die durchschnittliche Arbeitslosenquote liegt derzeit bei 8,9%. Das entspricht in absoluten Zahlen 2 Millionen 164 Tausend Erwerbslosen.
In ländlichen Gebieten liegt die Arbeitslosigkeit bei 5,6% und in urbanisierten Gebieten bei 11%.
27,1 % der Erwerbstätigen sind nach den aktuellen Erhebungen in der Landwirtschaft, 19,4% in der Industrie, 6,1 % im Baussektor und 47,4% im Dienstleistungsektor beschäftigt. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Beschäftigung in der Landwirtschaft um 0,6% zurück. Die Industrie, der Bausektor und der Dienstleistungssektor konnten Zuwächse von 0,1% bis 0,3% verzeichnen.
Der quartalsweise erscheindende Bericht umfasst die Monate April, Mai und Juni. Insgesamt wurden die Daten von 37.154 repräsentativen Haushalten ausgewertet. mehr...
In ländlichen Gebieten liegt die Arbeitslosigkeit bei 5,6% und in urbanisierten Gebieten bei 11%.
27,1 % der Erwerbstätigen sind nach den aktuellen Erhebungen in der Landwirtschaft, 19,4% in der Industrie, 6,1 % im Baussektor und 47,4% im Dienstleistungsektor beschäftigt. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Beschäftigung in der Landwirtschaft um 0,6% zurück. Die Industrie, der Bausektor und der Dienstleistungssektor konnten Zuwächse von 0,1% bis 0,3% verzeichnen.
Der quartalsweise erscheindende Bericht umfasst die Monate April, Mai und Juni. Insgesamt wurden die Daten von 37.154 repräsentativen Haushalten ausgewertet. mehr...
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Emre Çelik
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Cemal Süreya-Preis ruft Dichter zur Teilnahme auf
Der Cemal Süreya Kulturverein , der den "Cemal Süreya-Preis" für Poesie auslobt, ruft Aspiranten aus dem Bereich der Dichtung dazu auf, sich bis zum 16. Oktober 2008 zu bewerben.
So können Beiträge eingereicht werden, die zwischen Ende Oktober 2007 und Anfang September 2008 publiziert wurden.Die aus Aydın Hatipoğlu, Egemen Berköz, Enver Ercan, Mustafa Öneş und Refik Durbaş bestehende Jury wird die Beiträge sichten und bewerten. Der Preis wird am 9. Januar 2009, dem 19. Todestag des türkischen Dichters, übereicht. mehr...
So können Beiträge eingereicht werden, die zwischen Ende Oktober 2007 und Anfang September 2008 publiziert wurden.Die aus Aydın Hatipoğlu, Egemen Berköz, Enver Ercan, Mustafa Öneş und Refik Durbaş bestehende Jury wird die Beiträge sichten und bewerten. Der Preis wird am 9. Januar 2009, dem 19. Todestag des türkischen Dichters, übereicht. mehr...
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Kultur / Kunst
Ein Skandal im Skandal
Die Explosion in einem Schülerwohnheim in Konya, in dem illegale Korankurse abgehalten wurden, wurde durch eine Kommission der Regionalregierung untersucht. Diese stellte fest, dass die Verantwortlichen nur fünf Stunden nach der Explosion bei den zuständigen Stellen eine offizielle Akkreditierung als Veranstalter von Englisch-Kursen beantragten, um ihre eigene Haut zu retten. Zu dieser Zeit lagen unter den Trümmern immer noch die leblosen Körper der kleinen Mädchen.
Wie Verantwortliche der Regionalregierung gegenüber der Zeitung "Vatan" bestätigten, hätten die Verantwortlichen den Antrag morgens um 9 gestellt, direkt nach Öffnung der Amtsstuben. Die Explosion ereignete sich um 4 Uhr morgens. Die Beamten sagten, dass es für sie offensichtlich sei, dass die Verantwortlichen nur an ihr eigenes Schicksal und nicht an die Opfer gedacht haben.
Experten der Regionalverwaltung haben zwischenzeitlich das Gassystem des explodierten Gebäudes untersucht und gravierende Mängel festgestellt. So sei das System nicht nach gültigen Standards errichtet worden und nicht auf seine Funktionstauglichkeit überprüft worden.
Gegen die Verantwortlichen des Tarnvereins der Süleymanci-Bewegung Hüseyin Çömlek, Mehmet Semerci und Mehmet Göktaş wird ermittelt. mehr...
Wie Verantwortliche der Regionalregierung gegenüber der Zeitung "Vatan" bestätigten, hätten die Verantwortlichen den Antrag morgens um 9 gestellt, direkt nach Öffnung der Amtsstuben. Die Explosion ereignete sich um 4 Uhr morgens. Die Beamten sagten, dass es für sie offensichtlich sei, dass die Verantwortlichen nur an ihr eigenes Schicksal und nicht an die Opfer gedacht haben.
Experten der Regionalverwaltung haben zwischenzeitlich das Gassystem des explodierten Gebäudes untersucht und gravierende Mängel festgestellt. So sei das System nicht nach gültigen Standards errichtet worden und nicht auf seine Funktionstauglichkeit überprüft worden.
Gegen die Verantwortlichen des Tarnvereins der Süleymanci-Bewegung Hüseyin Çömlek, Mehmet Semerci und Mehmet Göktaş wird ermittelt. mehr...
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Recai Kutan will der Hahn im Korb sein
Recai Kutan, der Vorsitzende der Saadet-Partei, hat in einem Artikel in der "Milli Gazete", die das Sprachrohr der Partei ist, seine Ansichten über die Pflichten der Frau gegenüber ihrem Mann zu Papier gebracht. Die von Necmettin Erbakan gegründete Saadet-Partei ist die Nachfolgepartei der Refah-Partei, aus der auch die AKP hervorging.
Das Bild zu dem Artikel, der am 7. August in der Rubrik Familie veröffentlicht wurde, zeigt anstatt einem Mann und einer Frau einen Hahn und eine Henne. Die Autorin Elif Çakır, die ein Kopftuch trägt und für die Zeitung Taraf schreibt, hat ihren Lesern vorgeschlagen, statt der in der Türkei äußerst beliebten Karikaturzeitschrift "Leman" ab sofort die "Milli Gazete" der Saadet-Partei zu abonnieren. Der Belustigungswert sei bei dieser mittlerweile höher.
Hier die Vorschläge, die der Vorsitzende der Mutterpartei der AKP für ein gedeihliches Eheleben vorschlägt:
Die Frau sollte nur an die Orte und zu den Personen gehen, die ihr Ehemann ihr erlaubt hat. Selbst für einen Besuch bei ihren eigenen Eltern bedürfe es der Erlaubnis des Mannes.
Die Frau sei die Beschützerin des Hauses, der Kinder und des Eigentums des Mannes und müsse ihre Ehre für ihren Mann schützen. Nur Frauen, die sich dieses Rollenbild zu eigen machten, wären als "gutmütig und des Erbarmens Allahs würdig" einzustufen.
Die Frau soll ihrem Ehemann gegenüber absolut gehorsam sein, denn nur er habe zu Hause das sagen. Schließlich sei der Mann in der Ehe der Imam, was in diesem Zusammenhang wohl eher als "Führer" übersetzt werden dürfte.
Was dieser Artikel über das Frauenbild der AKP verrät, sei jedem Leser selbst überlassen. mehr...
Das Bild zu dem Artikel, der am 7. August in der Rubrik Familie veröffentlicht wurde, zeigt anstatt einem Mann und einer Frau einen Hahn und eine Henne. Die Autorin Elif Çakır, die ein Kopftuch trägt und für die Zeitung Taraf schreibt, hat ihren Lesern vorgeschlagen, statt der in der Türkei äußerst beliebten Karikaturzeitschrift "Leman" ab sofort die "Milli Gazete" der Saadet-Partei zu abonnieren. Der Belustigungswert sei bei dieser mittlerweile höher.
Hier die Vorschläge, die der Vorsitzende der Mutterpartei der AKP für ein gedeihliches Eheleben vorschlägt:
Die Frau sollte nur an die Orte und zu den Personen gehen, die ihr Ehemann ihr erlaubt hat. Selbst für einen Besuch bei ihren eigenen Eltern bedürfe es der Erlaubnis des Mannes.
Die Frau sei die Beschützerin des Hauses, der Kinder und des Eigentums des Mannes und müsse ihre Ehre für ihren Mann schützen. Nur Frauen, die sich dieses Rollenbild zu eigen machten, wären als "gutmütig und des Erbarmens Allahs würdig" einzustufen.
Die Frau soll ihrem Ehemann gegenüber absolut gehorsam sein, denn nur er habe zu Hause das sagen. Schließlich sei der Mann in der Ehe der Imam, was in diesem Zusammenhang wohl eher als "Führer" übersetzt werden dürfte.
Was dieser Artikel über das Frauenbild der AKP verrät, sei jedem Leser selbst überlassen. mehr...
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18. - 20. August: Türkisch-Afrikanisches Wirtschaftssymposium
Das türkische Außenministerium, der Dachverband der türkischen Handelskammern und Börsen (TOBB) und die Direktion für Außenhandelsbeziehungen (DEIK) organisieren vom 18. bis zum 20. August in Istanbul eine Arbeitgemeinschaft zu den Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Türkei und Afrika.
Ziel der Veranstaltung ist die Festigung bestehender wirtschaftlicher Zusammenarbeit und die Ergründung potentieller Felder einer wirtschaftlichen Kooperation.
An der Veranstaltung teilnehmen werden: Afrikanische Staatspräsidenten, Vorsitzende afrikanischer Handels- und Industriekammern, Vetreter von Finanzinstitutionen, türkische und afrikanische Unternehmer sowie Vetreter der türkischen Agentur für Entwicklung & Internationale Zusammenarbeit (TIKA).
Zu dem wird erwartet das am 20 August der türkische Staatspräsident Abdullah Gül und sein sudanischer Amtskollege aus dem Sudan Omar Al Bashir der Veranstaltung beiwohnen. mehr...
Ziel der Veranstaltung ist die Festigung bestehender wirtschaftlicher Zusammenarbeit und die Ergründung potentieller Felder einer wirtschaftlichen Kooperation.
An der Veranstaltung teilnehmen werden: Afrikanische Staatspräsidenten, Vorsitzende afrikanischer Handels- und Industriekammern, Vetreter von Finanzinstitutionen, türkische und afrikanische Unternehmer sowie Vetreter der türkischen Agentur für Entwicklung & Internationale Zusammenarbeit (TIKA).
Zu dem wird erwartet das am 20 August der türkische Staatspräsident Abdullah Gül und sein sudanischer Amtskollege aus dem Sudan Omar Al Bashir der Veranstaltung beiwohnen. mehr...
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