Dienstag, 24. Juni 2008

4,5 Millionen ADSL-Zugänge in der Türkei

Finaznminister Kemal Unakitan hat auf die schriftliche Anfrage des MHP-Abgeordneten Süleyman Turan Çirkin aus Hatay hin erklärt, dass die Türk Telekom zum 31. Dezember 2007 4,5 Mio. ADSL-Abonnenten gehabt habe.

Die Frage, wieviel der ehemals staatseigene Konzern an diesen Positionen verdient habe, blieb unbeantwortet, da in der Privatisierungsbehörde keine Daten hierüber vorlägen. Auf die Frage nach dem Wert des Unternehmens antwortete Unakitan, dass Berechnungen einen Wert von 4,60 YTL pro Aktie ergeben hätten.

Die Anfrage von Çirkin hängt mit dem Verkauf von 15% der Aktien der Türk Telekom an türkische Kleinanleger zusammen. mehr...

Hilmi Özkök: Die Regierung wird Başbuğs Wahl nicht verhindern

Im August kommt wie in jedem Jahr der Hohe Militärische Rat "Yüksek Askeri Şûra" zusammen, um über Beförderungen und Verrentungen hoher Militärs zu entscheiden. Da die Amtszeit des Generalstabschefs Büykanit ausläuft, wird damit gerechnet, dass der Kommandeur der Heeresstreitkräfte Ilker Başbuğ zu seinem Nachfolger ernannt wird.

Gegen General Başbuğ laufen jedoch Diskreditierungskampagnen, die insbesondere von Zeitungen religiöser Couleur wie der "Vakit" betrieben werden. So hat die Zeitung jüngst ein Kreuzworträtsel mit den Fotos von Büyükanit und Başbuğ abgedruckt, dessen Auflösung "Ihr seid keine Könige" war. Nach kurzer Zeit verschärfte sich der Ton, man wollte anscheinend auf der leider im religiösen Millieu herrschenden antiisraelischen Welle reiten. So druckte die "Vakit" wiederum in einem Kreuzworträtsel ein Foto von Başbuğ ab, dass bei einem Israel-Besuch entstanden ist. Darauf ist zu sehen, wie General Başbuğ die Klagemauer mit beiden Händen berührt. Die Auflösung des Rätsels war "Klagemauer". Dies passt zu immer wieder kolportierten Gerüchten, wonach Büyükanit und auch Başbuğ verkappte Juden seien.

Der ehemalige Generalstabschef Hilmi Özkök äusserte nun in einem Interview die Ansicht, dass die Regierung nicht in die Wahl Başbuğs zum Generalstabchef eingreifen werde. Zwar habe die Regierung die rechtlichen Befugnisse, den Generalstabschef zu ernennen - dieses Recht wurde von den Ministerpräsidenten Demirel, Özal und Çiller seinerzeit genutzt - , doch sei zu erwarten, dass man die Entscheidung der militärischen Führung überlassen werde und diese allein nach Gesichtspunkten der Kompetenz getroffen werde. Sorge bereite ihm vielmehr das Eindringen religiöser Bruderschaften und Gemeinden in die militärischen Strukturen, wobei er auf die Frage, ob die Bewegung von Fethullah Gülen hier besonders hervor zu heben sei, nur ausweichend antwortete. mehr...

Franzosen sagen "Nein" zum Türkei-Referandum

Der französische Senat, die Vertretung der Gebietskörperschaften und somit zweite Kammer des Parlaments, hat eine in der ersten Kammer des Parlament beschlossene Gesetzesänderung, wonach im Falle eines Beitritts eines Landes zur EU, dessen Bevölkerungszahl mehr als 5% der Gesamtbevölkerung der EU übersteigt, eine Volksabstimmung erfolgen soll, abgelehnt.

Diese Gesetz wurde von vielen Beobachtern so aufgefasst, dass es insbesondere für einen Beitritt der Türkei gelten solle. Die Senatskommissionen für juristische Angelegenheiten und für Internationale Beziehungen haben jeweils eine Gesetzesänderung abgelehnt und den Entwurf erneut der ersten Kammer vorgelegt. Wie die Kommission für Internationale Beziehungen mitteilte, sei das Gesetz geeignet, den Beziehungen zwischen Frankreich und der Türkei immensen Schaden zuzufügen.

Im nächsten Monat wird endgültig über das Schicksal des Änderungsvorschlags entschieden. Für ein eindeutiges Votum werden drei Fünftel der Stimmen benötigt. mehr...

Montag, 23. Juni 2008

Ist Fethullah Gülen der einflussreichste Intellektuelle unserer Zeit?

Die amerikanische Zeitschrift "Foreign Policy" und die britische Zeitschrift "Prospect" haben in einer Umfrage die 100 führenden Intellektuellen unserer Zeit ermitteln wollen. Nachdem eine entsprechenden Meldung in der der Bewegung von Fethullah Gülen nahestehenden Zeitung "Zaman" auf der Titelseite publiziert wurde, landete Gülen prompt auf Platz eins der Liste.

Die ersten zehn Plätze sind durchweg von Moslems besetzt. So finden sich in den Top 10 neben Gülen z.B. Orhan Pamuk auf Platz vier und die iranische Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi auf dem 10. Platz. Der erste Nicht-Moslem ist Noam Chomsky auf Platz 11. Der Herausgeber der "Prospect", David Goohart, erklärte im Guardian, vorher noch nie von Gülen gehört zu haben und sprach davon, dass seine Anhänger die Wahl verzerrt hätten. Gleichwohl könne man an diesem Beispiel wichtige gesellschaftliche Entwicklungen in der Türkei ablesen.

Bülent Kenes, der Chefredaktuer der "Zaman" widersprach Meldungen, wonach türkische Gülen-Anhänger die Wahl verzerrt hätten. Gülen, der in der Türkei wegen umstürzlerischer Ambitionen juristisch verfolgt wurde, nachdem Videos aufgetaucht waren, in denen er seinen Anhängern Anweisungen gibt, wie sie den türksichen Staat unterwandern sollen, lebt seitdem in den USA. mehr...

Samstag, 21. Juni 2008

DTP bekommt längere Verteidigungsfrist - AKP muss sich sputen

Dem Antrag der DTP, die wie die AKP von einem Verbotsurteil des Verfassungsgerichtes bedroht ist, einen Aufschub für die mündliche Verteidigung zu erhalten, wurde seitens des Gerichtspräsidenten Haşim Kılıç entsprochen.

Als neuer Termin für die mündliche Verteidigung wurde vom Gericht der 16. September angesetzt. In dem entsprechenden Schreiben heißt es, dass dem Antrag insbesondere aufgrund der gegenwärtigen und noch zu erwartenden Arbeitsbelastung entsprochen wurde. Dies deutet für viele Beobachter darauf hin, dass das Gericht zunächst das Verbotsverfahren gegen die AKP abwickeln möchte.

Im AKP-Verfahren wird der Generalstaatsanwalt beim Verfassungsgericht Abdurrahman Yalçınkaya am 1. Juli seinen Antrag mündlich begründen. Am 3. Juli wird Regierungssprecher Cemil Çiçek die Verteidigung der AKP ebenfalls mündlich vorbringen. mehr...

Ein Terrorist im Kindsgewand

Dem 7-jährigen Welat Dağ wurde am Istanbuler Atatürk-Flughafen die Einreise verweigert, weil sich der Anfangsbuchstabe seines Namens nicht im türkischen Alfabet befindet.

Der Kleine ist am 15. Juni gemeinsam mit seiner Mutter Yadigar Dağ und seinen Geschwistern Birhat (3) und Esmanur (1,5) am Atatürk-Flughafen gelandet, um seinen Urlaub in der Türkei zu verbringen. Bei der Passkontrolle wurde der Mutter mitgeteilt, dass sie und die beiden kleinen Geschwister des 7-jährigen einreisen könnten. Welat hingegen wurde die Einreise verweigert. Der Kleine, der gar nicht verstand, wie ihm geschah, wurde postwendend zurück geschickt und in Düsseldorf um 22 Uhr von seinem Vater Sadrettin abgeholt.

Der Abgeordnete der DTP Akın Birdal aus Diyarbakir hat das Thema im Parlament auf die Tagesordnung setzen lassen und eine Anfrage an Innenminister Beşir Atalay gerichtet. Eine Antwort steht noch aus. In der Türkei ist es verboten, Personennamen mit den Buchstaben Q,W und X zu schreiben, da diese nicht dem türksichen Alfabet entstammen.

Wie man sieht, wird die Sicherheit der Türkei auch an der Kindergarten-Front verteidigt. mehr...

Freitag, 20. Juni 2008

Noch ein unerschrockener Türke

Im Istanbuler Stadtteil Beylikdüzü hat sich am Montag, den 16. Juni aus bislang ungeklärten Gründen in einem Teehaus eine Explosion ereignet, bei der acht Menschen verletzt wurden.

Die Explosion muss sehr stark gewesen sein, denn Murat Ağdağ, der während der Detonation gerade aus seinem Auto stieg, hat den Knall auf ganz eigene Art verarbeitet. So sagte er wörtlich "Die Detonation erzeugte einen fürchterlichen Knall. In diesem Moment öffnete ich die Tür. Durch die Wucht der Detonation flogen mir die Haare aus den Wurzeln. Auf einmal habe ich gesehen, dass ein Teil meiner Haare ausgefallen war. Momentan sind meine Schultern total mit meinen ausgefallenen Haaren bedeckt." mehr...

Hört euch Hrant Dinks Schriften an!

Türkisch-armenische Jugendliche haben gemeinsam mit Türken und Kurden die Plattform "Hadig" gegründet, um der armenischen Minderheit ein größeres Maß an gesellschaftlicher Partizipation zu ermöglichen.

Die Initiative hat zum Gedenken an den Journalisten Hrant Dink, der am 19. Januar 2007 in Istanbul vor dem Redaktionsbüro der von ihm herausgegebenen Zeitung "Agos" hinterhältig ermordet wurde, eine Audioinstallation mit dem Namen "Tililili" realisiert, die im "Apartment Project" in Beyoğlu Asmalımescit ausgestellt wurde. 19 türkische Prominente haben Texte von Dink gesprochen, um seine Texte, wie sie selber sagen, "am Leben zu erhalten" und sie einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Der türkische Nachrichtensender NTV macht die gesprochenen Texte auf seiner Internetseite verfügbar. Gesprochen werden sie von Arsen Gürzap, Banu Güven, Çetin Tekindor, Deniz Türkali, Dolunay Soysert, Fikret Kuşkan, Halil Ergün, Haluk Bilginer, Lale Mansur, Memet Ali Alabora, Meral Okay, Nejat İşler, Nur Sürer, Okan Bayülgen, Ömer Madra, Patrak Estukyan, Serra Yılmaz, Tuncel Kurtiz und Yetkin Dikinciler. mehr...

Haftstrafe für Lynchversuch

Im April wurde eine Veranstaltung der prokurdischen DTP in einem Hochzeitssaal in Sakarya von einem aufgebrachten Mob belagert und beinahe gestürmt. Während des Vorfalls starb ein Parteimitglied an Herzversagen.

Wie die Generalstaatsanwaltschaft in Sakarya zum Prozessauftakt beim 1. Strafgericht in Sakarya mitteilte, werden für 19 an dem Lynchversuch beteiligte Männer Haftstrafen zwischen 2 und 4 Jahren gefordert. mehr...

Danone investiert weiter in der Türkei

Der Nahrungsmittelgigant Danone zeigt sich von den politischen Turbulenzen unbeeindruckt und will in der Türkei eine weitere Produktionsstätte eröffnen.

Wie Vice-President Jacques Vincent gegenüber CNBC-e erklärte, verfolge der Konzern weiterhin das Ziel, in der Türkei um 10% zu wachsen. Dabei sei es vergleichsweise unwichtig, wer momentan in der Regierung sei. Auch die Frage des Festhaltens der Türkei an dem Struktur- und Stabilitäsprogramm des IMF sei für das Engagement des Unternehmens subsidiär, denn schließlich sei man schon sehr lange auf dem türkischen Markt präsent. mehr...

Fazıl Say ist Ehrendoktor

Der weltberühmte türkische Pianist Fazıl Say hat von der Bosporus-Universität die Ehrendoktorwürde erhalten

Der Titel wurde Say in der Albert Long Hall der Universität von der Rektorin Prof. Dr. Ayşe Soysal übergeben. Soysal sagte in ihrer Ansprache, dass der Universitätssenat der Verleihung der Ehrendoktorwürde der Fakultät für Ingenieurwissenschaften mit großer Freude zugestimmt habe.

Say spielte im Anschluss Stücke von Beethoven und Gershwin sowie die eigene Komposition "Kara Toprak". An der Verleihung nahmen neben vielen Rektoren und Professoren anderer Universitäten auch die Eltern von Say sowie seine Tochter teil. mehr...

Beim Streik hört die Demokratie auf

Wie der Türkeimonitor berichtete, wurde der Werftarbeiter Niyazi Tepeli unmittelbar nach seiner Teilnahme an dem Warnstreik in Tuzla am Montag, dem 16. Juni 2008 entlassen.

Wie nun bekannt wurde, gehört die Zulieferfirma "Umut Gemi ", für die Tepeli arbeitete, dem Regionalvorsitzenden der sich als sozialdemokratisch darstellenden Republikanischen Volkspartei CHP, Hasan Uzunyayla. Während dieser die Maßnahme verteidigte und behauptete, dass der Kündigungsgrund darin liege, dass Tepeli dem Vorarbeiter Probleme bereitet habe, kam heraus, dass sich Tepeli im Organisationskomitee für den Streik befand. Seit Bekanntwerden der Kündigung finden täglich Proteste vor der RMK-Werft statt, die, so die Gewerkschaft Limter-İş, so lange andauern sollen, bis Tepeli wieder eingestellt werde. mehr...

Waldbrände in Gelibolu

In Gelibolu, dem alten Gallipoli, erstarken die Waldbrände, die vor drei Tagen begonnen haben.

So wurden mittlerweile zwei Männer festgenommen, die unter Verdacht stehen, die Brände ausgelöst zu haben. Das Feuer, welches mittlerweile auch auf den Nationalpark übergegriffen hat, wird mithilfe von vier Löschflugzeugen und einem Helikopter bekämpft. Erschwert werden die Löscharbeiten durch immer wieder explodierende Bomben aus der Schlacht von Çanakkale. mehr...

Jahr des Heiligen Paulus

Das von Papst Benedikt XVI. ausgelobte Jahr des Heiligen Paulus wird heute in Taurus bei Mersin mit einem vom Bischof für Anatolien Luigi Padovese durchgeführten Gottesdienst eröffnet.

Nach dem Gottesdienst in der Pauluskirche in Taurus werden die Festlichkeiten vor dem Paulusbrunnen offiziell eröffnet. mehr...

Donnerstag, 19. Juni 2008

Kaufe eine für alle

Das türkische Kulturministerium hat gemeinsam mit dem Verband der türkischen Reiseveranstalter TÜRSAB die neue türkische Museumsjahreskarte "Müzekart" vorgestellt.

Die Karte, die 20 YTL kostet, berechtigt ein Jahr zum Besuch von landesweit 185 Museen und 130 historischen Stätten, die dem Ministerium angehören. Die Dauerkarte wird in den Kulturdirektoraten, in vielen Reisebüros und unter http://www.muzekart.com/ vertrieben. Kulturminister Ertuğrul Günay wies darauf hin, dass im letzten Jahr 19 Millionen Besucher die Museen, die dem Ministerium angehören, besucht hätten. Nun hätten insbesondere Familien mit geringem Einkommen die Chance, von der Fülle an historischen Artefakten zu profitieren. mehr...

Turkcell auf Platz 25 der Businessweek Info Tech Top 100

Das "Info Tech Top 100"-Ranking der Zeitschrift Businessweek listet den türkischen Mobilfunkanbieter Turkcell noch vor Branchenriesen wie SAP, Cisco Systems und Samsung Electronics auf Platz 25.

Es wird darauf hingewiesen, dass Turkcell, welches das einzige türkische Telekommunikationsunternehmen ist, dass an der New Yorker Börse gehandelt wird, in der Türkei einen Marktanteil von ca. 66% Prozent hält und somit auf dem heimischen Markt kaum größere Wachstumschancen habe. Umso positiver seien die Aussichten bezüglich der Auslandsaktivitäten. So verbessert das Unternehmen seine Marktposition auf den aserbaidschanischen, kasakischen, georgischen und moldawischen Märkten und baut zur Zeit ein Netz im Iran auf. mehr...

Die Repititorien müssen weg - und dürfen bleiben

Das türkische Schulsystem führt seine Schüler zum Ende der Gymnasialzeit einem ca. drei Stunden dauernden Massentest zu, der über die gesamte Zukunft eines Schülers/einer Schülerin entscheidet.

Durch die Teilnahme an diesem Test wird eine Punktzahl erreicht, die zum Studium gewisser Studienfächer berechtigt. Beliebte Fächer wie Medizin, Jura und Wirtschaft erfordern deutlich höhere Punktzahlen als Fächer wie Philosophie oder Tourismusmanagement. Allerdings ist die bevorzugte Hochschule ebenfalls entscheidend, denn die Bosporus-Universität in Istanbul hat eine wesentlich höhere Mindestpunktzahl als z.B. die Universität Dicle bei Diyarbakir.

Nutzniesser dieses Systems sind private Repititorien, auf die die Schüler von den Eltern geschickt werden, um bei den Test erfolgreich abzuschneiden. Die mitunter recht kostspieligen Repititorien belegen regelmäßig die vorderen Plätze bei den Tests, die sogar mit einem eigenem Film ("Sinav" mit Jean-Claude van Damme als Meisterdieb, der die Testergebnisse für eine verzweifelte Schülerclique stehlen soll) gewürdigt wurden. Dies belegt nicht nur das mangelnde Vertrauen in die inhaltliche Vermittlungskompetenz der regulären Schulen, sondern ist auch Resultat einer Bildungspolitik, die gestandene Lehrer und Konrektoren dazu zwingt, in ihrer Freizeit Taxi zu fahren, um finanziell über die Runden zu kommen. Die Abschaffung dieses Systems wird seit langem gefordert, doch hat sich bis dato kein türkischer Politiker ernsthaft an dieses Thema gewagt.

Nun hat Ministerpräsident Erdogan sich erstmals negativ über die Repititorien geäußert, was sofort Anlass zur Hoffnung gab, der Premier würde sich dieses Problems annehmen. Wie der Kolumnist Ahmet Hakan von der Zeitung "Hürriyet" schreibt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Erdogan dies tun wird, gleich null, da die Repititorien zu einem sehr großen Teil in der Hand von religiösen Bruderschaften seien. Ein Vorgehen gegen diese Bildungslobby wäre ein Schlag gegen seine treuesten Wähler. mehr...